10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Tanja Székessy


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Name: Tanja Székessy
geboren in:  Berlin
seit wann in Berlin: von Anfang an
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1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

1) Grimms Märchen, illustriert von Iben Clante, 2) Higgelti Piggelti Pop von Maurice Sendak, 3) Geschichte Nr.1 von Eugene Ionesco & Etienne Delessert 

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Illustratorin – und wie bist du es geworden?

In meiner Familie gab es viele Künstler und Zeichnende, entsprechend hoch standen auch die Werke der Kinder im Kurs. „Du wirst bestimmt mal Malerin“ habe ich oft gehört, vermutlich war mein Weg auch ein Erfüllen dieses Bildes. Aber unsere Bilderbücher zuhause und die Zeichnungen meiner Mutter und meiner Großmutter bewunderte ich wirklich sehr, ich wollte das unbedingt auch können. Und da es mir immer Freude machte, trug mich das Zeichnen durch die Schulzeit, an die Hochschule, zu den Büchern, zu allen Orten und Aufgaben des Zeichnens.

Mehr lesen

Preisregen!

©Ravensburger Verlag

Cally Stronk hat den Preuschhof Preis für Kinderliteratur 2019 für das Buch Theo und der Mann im Ohr aus dem Ravensburger Verlag erhalten.
Die Wilhelmsburger Lesewoche „Die Insel liest“ und die Preuschhof-Stiftung vergeben seit 5 Jahren den Preuschhof-Preis für Kinderliteratur.
Der Preis ist mit 1000,- € dotiert und prämiert das beste Erstlesebuch.

©Luftschacht Verlag

Nele Brönners Bilderbuch Begel der Egel ist zu einem der 25 Schönsten Bücher 2019 gekürt worden. Seit über 60 wählt die Jury der Stiftung Buchkunst in einer zweistufigen Jurytagung die Schönsten Bücher des Jahres aus. Ausgezeichnet werden Bücher deren Gestaltung und Herstellung vorbildhaft ist.

Sommerpause bis August

©Katja Spitzer

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Blog macht Sommerpause! Wir melden uns im August mit spannenden Artikeln, Interviews und Links zurück. Haben Sie Anregungen, Tipps und Kritik? Wir freuen uns auf Feedback.

Einen schönen Sommer wünscht die Spreeautoren Blogredaktion Salah Naoura, Bianca Schaalburg, Constanze Guhr und Katja Spitzer.

Unvergleichbar

Über die Illustration von Comics und Kinderbüchern
Ein Artikel von Thilo Krapp

In einem deutschen Comicmagazin war neulich der folgende Satz über einen Kollegen zu lesen: „Außerdem merkt man XY an, dass er überwiegend Kinderbücher illustriert.“ Fatal an diesem Satz war, dass er nicht stimmte – wer Illustrator*in war, sah, dass es sich von der stilistischen „Abstammung“ her genau umgekehrt verhielt. In einem Fachmagazin für Kinderliteratur hingegen hieß es neulich, dass es Bücher für Jungs mit „ein paar Comics (…) mit wenig Text“ gebe, „damit man sie ja nicht überfordert“. Auch hier eine pauschale Abwertung der anderen, obwohl artverwandten Bild- und Erzählsprache.

Das alles lässt tief blicken: wie wichtig es in der deutschen Illustrations- und Comicszene offenbar für manche noch ist, untereinander eine deutliche Unterscheidung zu machen. Dieser Wunsch, sich zu unterscheiden, mag Gründe haben – aber es sei mal gefragt, wie groß seine Berechtigung ist?

Schomburgs Reimomat 3

© Agnieszka Kosakowska

Perfektion

Andrea Schomburg 2019

Ob Roman, ob Outfit, ob Soufflé,

ob Geschäftsbericht, ob Exposé:

Ganz egal, wie mühsam du dran feiltest 

und wie schweißdurchtränkt du dich beeiltest,

wie verbissen du dich mühtest, 

dass es unerreicht wär – 

hinterher, da muss es wirken, 

als ob’s kinderleicht wär!