Schlagwort: 10 Fragen an unsere SpreeautorInnen

10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Beate Dölling

© Didier Laget

………………………………………………………………………………………………………..
Name: Beate Dölling
geboren in:  Osnabrück
seit wann in Berlin: 1982
………………………………………………………………………………………………………..

1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

Tom Sawyer und Huckleberry Finn (Mark Twain), Pippi Langstrumpf (Astrid Lindgren), Fortinbras ist entwischt (Eric Malpass).

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Autorin – und wie bist du es geworden?

Ich habe mir als Kind schon gern Geschichten ausgedacht, aufgeschrieben und meinen Freundinnen vorgelesen. Ich wollte immer Schriftstellerin werden und habe immer weitergeschrieben, bis ich es geworden bin 🙂

3. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Ich habe verschiedene Arbeitsplätze, in Berlin und in Spanien und unterwegs auch. Meine Arbeitstische sind meistens voller Blätter und Bücher und immer mit Zitronen. Mittendrin steht mein Computer.

© Beate Dölling

4. Wann kommen dir die besten Ideen?

Beim Schwimmen.

5. Wie sollen die HeldInnen deiner Kinderbücher vor allem sein?

Selbstbestimmend, klug, voller Ideen, frech, lustig, liebevoll und unternehmungslustig..

6. Träumst du manchmal von deinen Figuren? Und wie heißt deine Lieblingsfigur?

Nur in meinen Tagträumen. Nachts träume ich manchmal neue Geschichten. Eine Lieblingsfigur habe ich nicht. All meine Figuren sind zusammen wie eine große Familie.

7. Wem liest du als Erstes deine Texte vor?

Meiner Tochter Paula und meinem Freund Didier, manchmal auch meinen Lektoren.

8. Machst du Lesungen oder Workshops mit Kindern? Fällt dir dir dazu ein Erlebnis ein?

Lesungen für jedes Alter und Schreibworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ich habe so viele verrückte Erlebnisse, dass ich darüber irgendwann mal ein eigenes Buch schreiben werde.

9. Was sollte sich in der Kinderbuchbranche grundlegend verbessern?

Dass die Bücher länger auf dem Markt bleiben und nicht nach ein paar Jahren schon zum „alten Eisen“ gehören oder eben ganz vom Buchmarkt verschwinden. Bestimmte Themen sind ja nach wie vor interessant und lesenswert, auch wenn das Buch schon älter ist.

10. Wie hieß das erste Kinderbuch, das von dir erschien, und was ist deine jüngste Neuerscheinung auf dem Buchmarkt?

Mein erstes Jugendbuch hieß: „Hör auf zu trommeln, Herz“ (Verlag Beltz & Gelberg) und mein erstes Kinderbuch: „Mama verliebt“ (dtv junior).
Meine Neuerscheinung, ein Kinderbuch ab 6 (Januar 2019): „Zwei kleine Wilde in der großen Stadt“, dtv junior.
Coverillustration von Alexandra Junge

10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Martina Wildner

© Martina Wildner

………………………………………………………………………………………………………..
Name: Martina Wildner
geboren in:  Obergünzburg (Allgäu)
seit wann in Berlin: 2003
………………………………………………………………………………………………………..

1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

Das fliegende Klassenzimmer, Dolly (Enid Blyton), Caius, der Lausbub aus dem alten Rom.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch AutorIn – und wie bist du es geworden?

Ich wollte nie Autorin werden, denn ich konnte mir nicht vorstellen, mal 100 Seiten zu schreiben. Ich wollte Sportlerin oder Malerin werden. Doch dann wurde mein literarisches Talent von Joachim Gelberg (Beltz & Gelberg) entdeckt. Jetzt schaffe ich auch 100 Seiten oder mehr.

3. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Auf meinem Schreibtisch stehen immer eine Tasse Kaffee, der Bildschirm mit Tastatur und eine Lampe. Die Schreibtischplatte hat Sperrholzkrebs, und es liegen eine GPS-Laufuhr, ein Grafikpad, Aufkleber, Rechnungen, ein Taschenrechner, ein Geodreieck, der Kalender, ein Schmierblock, ein Klebestift, verbrauchte BVG-Fahrkarten und Schulsachen meiner Kinder darauf herum.

© Foto: Martina Wildner

4. Wann kommen dir die besten Ideen?

Beim Schreiben selbst und beim Putzen.

5. Wie sollen die HeldInnen deiner Kinderbücher vor allem sein?

Ehrlich.

6. Träumst du manchmal von deinen Figuren? Und wie heißt deine Lieblingsfigur?

Neulich hab ich mal geträumt, Hendrik (aus „Das schaurige Haus“) zu sein. Das war aber das erste Mal. Meine Lieblingsfigur ist Karla (aus „Königin des Sprungturms“).

7. Wem liest du als Erstes deine Texte vor?

Ich gebe sie meinem Lektor.

8. Machst du Lesungen oder Workshops mit Kindern? Fällt dir dir dazu ein Erlebnis ein?

Einmal habe ich von Nacktschnecken vorgelesen, da musste ein Kind kotzen. Wir mussten darauf das Zimmer räumen, weil es so gestunken hat, und woanders weiterlesen. Es stellte sich heraus, dass das Kind einen Infekt hatte.

9. Was sollte sich in der Kinderbuchbranche grundlegend verbessern?

Es sollte ausschließlich mich als Autorin geben;-).

10. Wie hieß das erste Kinderbuch, das von dir erschien, und was ist deine jüngste Neuerscheinung auf dem Buchmarkt?

Mein erstes Buch hieß „Liebe Isolde“. Es war ein Misserfolg. Mein neuestes heißt „Die unheimliche Krähe am See“. Den Erfolg kann ich noch nicht absehen.

Coverillustration: Anke Kuhl

………………………………………………………………………………………………………..