10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Kirsten Reinhardt

Foto: © Carolin Saage


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Name: Kirsten Reinhardt
geboren in:  Walsrode
seit wann in Berlin: 2003
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1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

„Das fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner, „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren und „Otto ist ein Nashorn“ von Ole Lund Kirkegaard.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Autorin – und wie bist du es geworden?

Ich hab, glaub ich, schon immer davon geträumt – habe das Lesen geliebt und hatte in Buchhandlungen immer Bauchweh vor lauter Aufregung, wenn ich mir ein Buch aussuchen durfte. Allerdings dachte ich lange, Schriftsteller*innen seien grundsätzlich uralt, tot und auf jeden Fall weltberühmt. Das Schreiben als Beruf für mich zu einer Möglichkeit gemacht hat erst eine Autorenlesung, als ich in der fünften Klasse war. Der Autor war nämlich ein ganz normaler Typ, und dann hab ich gemerkt, das könnte ich ja möglicherweise ganz vielleicht auch schaffen…

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10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Thilo Krapp

Foto: © Edith Maria Balk

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Name: Thilo Krapp
geboren in:  Herdecke
seit wann in Berlin: 2005
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10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Beate Dölling

© Didier Laget

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Name: Beate Dölling
geboren in:  Osnabrück
seit wann in Berlin: 1982
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10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Martina Wildner

© Martina Wildner

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Name: Martina Wildner
geboren in:  Obergünzburg (Allgäu)
seit wann in Berlin: 2003
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1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

Das fliegende Klassenzimmer, Dolly (Enid Blyton), Caius, der Lausbub aus dem alten Rom.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch AutorIn – und wie bist du es geworden?

Ich wollte nie Autorin werden, denn ich konnte mir nicht vorstellen, mal 100 Seiten zu schreiben. Ich wollte Sportlerin oder Malerin werden. Doch dann wurde mein literarisches Talent von Joachim Gelberg (Beltz & Gelberg) entdeckt. Jetzt schaffe ich auch 100 Seiten oder mehr.

3. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Auf meinem Schreibtisch stehen immer eine Tasse Kaffee, der Bildschirm mit Tastatur und eine Lampe. Die Schreibtischplatte hat Sperrholzkrebs, und es liegen eine GPS-Laufuhr, ein Grafikpad, Aufkleber, Rechnungen, ein Taschenrechner, ein Geodreieck, der Kalender, ein Schmierblock, ein Klebestift, verbrauchte BVG-Fahrkarten und Schulsachen meiner Kinder darauf herum.

© Foto: Martina Wildner

4. Wann kommen dir die besten Ideen?

Beim Schreiben selbst und beim Putzen.

5. Wie sollen die HeldInnen deiner Kinderbücher vor allem sein?

Ehrlich.

6. Träumst du manchmal von deinen Figuren? Und wie heißt deine Lieblingsfigur?

Neulich hab ich mal geträumt, Hendrik (aus „Das schaurige Haus“) zu sein. Das war aber das erste Mal. Meine Lieblingsfigur ist Karla (aus „Königin des Sprungturms“).

7. Wem liest du als Erstes deine Texte vor?

Ich gebe sie meinem Lektor.

8. Machst du Lesungen oder Workshops mit Kindern? Fällt dir dir dazu ein Erlebnis ein?

Einmal habe ich von Nacktschnecken vorgelesen, da musste ein Kind kotzen. Wir mussten darauf das Zimmer räumen, weil es so gestunken hat, und woanders weiterlesen. Es stellte sich heraus, dass das Kind einen Infekt hatte.

9. Was sollte sich in der Kinderbuchbranche grundlegend verbessern?

Es sollte ausschließlich mich als Autorin geben;-).

10. Wie hieß das erste Kinderbuch, das von dir erschien, und was ist deine jüngste Neuerscheinung auf dem Buchmarkt?

Mein erstes Buch hieß „Liebe Isolde“. Es war ein Misserfolg. Mein neuestes heißt „Die unheimliche Krähe am See“. Den Erfolg kann ich noch nicht absehen.

Coverillustration: Anke Kuhl

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